Über mich


Jahrgang 1975, in Berlin geboren, verheiratet, wohnhaft im östlichen Rheinland-Pfalz.

 

Die hiesige Landschaft ist geprägt durch viel Grün, Wasser (Lahn und Rhein) und Naturschutzgebiete. Die optimale Umgebung also, um meine Botanik-Kenntnisse aufzubauen und beständig zu erweitern.

 

Deguhalterin bin ich seit November 2002. Damals zogen die ersten Degus bei uns ein: zwei Tage alte Babies aus einem Tierheim, deren Mama verstorben war und die ich ohne Vorkenntnisse versuchte, per Handaufzucht über die Runden zu bringen. Es ist mir tatsächlich gelungen, 5 von ehemals 8 Babies durchzubringen.

 

Da die Deguhaltung bei mir bereits mit einer Kür begann und wir auch kurz darauf immer wieder mit Problemen konfrontiert wurden, für die es offenbar keine Vergleichsfälle gab, war ich seit jeher gezwungen, mich intensiver mit der Materie auseinander zu setzen und viele Dinge von hinten aufzurollen.

 

Wenngleich die Degus schon lange mehr als nur ein nett zu belächelndes Hobby sind und demnach mehr als die Hälfte des Tages einnehmen, finde ich trotzdem noch Zeit für andere Dinge.

 

In erster Linie bin ich tiermedizinische Autodidaktin. Durch die vielen großen und kleinen Probleme mit unseren Tieren quasi von Anfang an habe ich mich mit der Zeit sehr intensiv in die Materie eingearbeitet, zumal ich schon immer über ein überdurchschnittliches medizinisches Interesse verfügte.

 

Um meine Kenntnisse zu verifizieren und damit auch irgendwann mal richtig mein Brot zu verdienen, entschloss ich mich in 2010 zu einem Tierheilkunde-Studium (Tierheilpraktiker), das ich aber zugunsten eines "Last-Minute"- Ausbildungsplatzes zur Tiermedizinischen Fachangestellten unterbrach. Die Ausbildung habe ich nach relativ kurzer Zeit wieder abgebrochen, weil ich merkte, dass die Arbeit in einem rein schulmedizinischem Umfeld nicht mein Ding ist; nicht zuletzt deswegen, weil das Tier mit seinen Bedürfnissen (siehe Artikel "Tiere und Selbstbestimmung") dort nicht wirklich im Vordergrund steht. Diverse Praktika in Tierkliniken (Station und OP) und bei niedergelassenen Tierärzten bekräftigten mich in meinem Entschluss, in einem ganzheitlichen Umfeld zu bleiben und dort weiter zu lernen. Andererseits habe ich aber in dieser Zeit auch besonders viele notwendige Basics gelernt (Praxishygiene, Assistenz, Administration usw.).

 

So hatte auch diese Zeit durchaus ihren Sinn und ihre Berechtigung, zumal sie mir half, herauszufinden, was ich wirklich möchte. Interessanterweise bin ich hinsichtlich meines Ausbildungsziels bzw. meines Spezialisierungswunsches wieder dort angelangt, wo ich bereits Anfang 2010 stand, als ich mich zur Tierhomöopathin ausbilden lassen wollte (dann aber mangels Spezialisierungsmöglichkeit am damaligen gewählten Institut mich doch nur für den sogenannten Großen Tierheilpraktiker (alle Schwerpunktthemen an Hund, Katze, Pferd) einschrieb).  

 

Nachdem ich nun weiß, dass dies tatsächlich mein Weg zu sein scheint, habe ich mein Tierheilkunde-Studium an einem anderen Institut (und nun mit Schwerpunkt klassische Tierhomöopathie) wieder aufgenommen. Neben der Homöopathie sind meine weiteren Interessens-(und künftigen Praxisschwerpunkte) Phytotherapie, Bachblüten, Ernährung für Heimtiere sowie Sterbebegleitung. 

 

Und das alles in erster Linie für die ganz Großen (Pferde) und die ganz Kleinen (Nager und Vögel).